
Sturmgeschütz IV
- 97066Katalognummer
- 12GOHersteller
- 1291Teile
- 1:28Maßstab
- 24.5 × 12.7 × 13.3 cmProduktgröße
- 42 × 28.5 × 11.5 cmVerpackungsgröße
- 14+Alter
- ABS-KunststoffMaterial
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Über das Set Sturmgeschütz IV
Entdecke eines der markantesten deutschen Panzerfahrzeuge des Zweiten Weltkriegs mit dem 12GO Sturmgeschütz IV 97066 Bauset. Das Klemmbausteinmodell stellt das deutsche Sturmgeschütz IV dar, das auf dem Fahrgestell des Panzer IV basierte und mit einem niedrigen, feststehenden Aufbau ausgestattet war, der auf dem StuG III beruhte. Die charakteristische Bauweise ohne klassischen Drehturm, das lange Geschützrohr und die ausgeprägten seitlichen Panzerplatten machen das Modell zu einer interessanten Ergänzung für militärhistorische Sammlungen.
Das Set besteht aus 1291+ Teilen und ist im Maßstab 1:28 gestaltet. Im aufgebauten Zustand misst das Modell ungefähr 24,5 cm in der Länge, 12,7 cm in der Breite und 13,3 cm in der Höhe. Die dunkelgraue Farbgebung unterstreicht die kantige Konstruktion. Detaillierte Ketten, Laufrollen, Panzerplatten und äußere Ausrüstung verleihen dem Modell eine markante Silhouette.
Das Modell verfügt über mehrere bewegliche und abnehmbare Elemente, die das Bauerlebnis abwechslungsreicher gestalten. Das Hauptgeschütz lässt sich in der Höhe verstellen, während ausgewählte Ausrüstungs- und Waffenelemente beweglich gestaltet sind. Öffnende Luken und abnehmbare obere Bauteile ermöglichen Einblicke in das Innere. Dort finden sich nachgebildete Details des Kampfraums und des Motorbereichs. Dank der modularen Konstruktion lassen sich einzelne Baugruppen genauer betrachten.
Zu den dargestellten Merkmalen gehören der feststehende Kampfaufbau, die Kommandantenkuppel, ein MG34-Maschinengewehr mit Schutzschild und Halterung, seitliche Panzerschürzen sowie das detaillierte Kettenlaufwerk mit Laufrollen. Diese Elemente verleihen dem Modell das typische Erscheinungsbild eines deutschen Sturmgeschützes.
Das 12GO Sturmgeschütz IV 97066 ist ein umfangreiches Bauprojekt für Sammler und Liebhaber deutscher Panzerfahrzeuge des Zweiten Weltkriegs. Es verbindet ein abwechslungsreiches Bauerlebnis mit funktionalen Details und der Geschichte eines Fahrzeugs, das auf den europäischen Kriegsschauplätzen eine wichtige Rolle spielte.
Produkteigenschaften
- Marke: 12GO
- Name: Sturmgeschütz IV
- Setnummer: 97066
- Teileanzahl: 1291+
- Maßstab: 1:28
- Abmessungen im aufgebauten Zustand: ca. 24,5 × 12,7 × 13,3 cm
- Verpackungsmaße: ca. 42 × 28,5 × 11,5 cm
- Altersempfehlung: 14+
Wichtige Merkmale
- Sturmgeschütz mit feststehendem Aufbau
- Höhenverstellbares Hauptgeschütz
- Kommandantenkuppel
- MG34-Maschinengewehr mit Schutzschild und Halterung
- Öffnende Luken und bewegliche Ausrüstungsdetails
- Abnehmbare obere Bauteile für Einblicke ins Innere
- Nachgebildete Details des Kampfraums und Motorbereichs
- Seitliche Panzerschürzen
- Detaillierte Ketten und Laufrollen
- Modulare Konstruktion zum Zusammenbauen und Ausstellen
Historischer Hintergrund: Sturmgeschütz IV - ein wirkungsvolles Sturmgeschütz auf dem Fahrgestell des Panzer IV
Das Sturmgeschütz IV, kurz StuG IV, war ein deutsches Sturmgeschütz, dessen Entwicklung Ende 1943 begann. Seine Einführung stand im Zusammenhang mit dem steigenden Bedarf an gepanzerten Unterstützungsfahrzeugen und erheblichen Schwierigkeiten bei der Herstellung anderer deutscher Sturmgeschütze. Die Konstruktion kombinierte das Fahrgestell des Panzer IV mit einem modifizierten Kampfaufbau, der vom StuG III Ausf. G abgeleitet war. So entstand ein niedriges, turmloses Panzerfahrzeug mit einem fest in der vorderen Aufbaupartie montierten Hauptgeschütz.
Sturmgeschütze waren ursprünglich vor allem zur unmittelbaren Unterstützung der Infanterie vorgesehen. Sie sollten befestigte Stellungen, Maschinengewehrnester, Feldbefestigungen und andere Hindernisse bekämpfen, die den Vormarsch der eigenen Truppen erschwerten. Im Gegensatz zu klassischen Panzern benötigten sie keinen vollständig drehbaren Turm. Der feststehende Aufbau ermöglichte es, das Geschütz in einer vergleichsweise niedrigen und stark gepanzerten Konstruktion unterzubringen. Dies war besonders beim Einsatz aus vorbereiteten oder gedeckten Feuerstellungen von Vorteil.
Im weiteren Verlauf des Krieges gewann die Bekämpfung gegnerischer Panzer zunehmend an Bedeutung. Die Einführung langrohriger 7,5-cm-Geschütze, darunter der 7,5 cm StuK 40 L/48, verbesserte die Panzerabwehrfähigkeit der deutschen Sturmgeschütze erheblich. Damit ging ihre Aufgabe zunehmend über die reine Infanterieunterstützung hinaus. Sie wurden immer häufiger als mobile Panzerabwehrwaffen eingesetzt. Diese Entwicklung war insbesondere an der Ostfront von Bedeutung, wo deutsche Truppen einer wachsenden Zahl leistungsfähiger sowjetischer Panzer gegenüberstanden.
Der unmittelbare Anlass für die Entwicklung des StuG IV waren schwere Schäden am Alkett-Werk in Berlin-Borsigwalde infolge alliierter Luftangriffe im November 1943. Alkett war ein wichtiger Hersteller des StuG III. Die Unterbrechung der Fertigung gefährdete daher die Versorgung der deutschen Truppen mit Sturmgeschützen. Um den Ausfall zu begrenzen, wurde entschieden, das Fahrgestell des Panzer IV mit einem entsprechend angepassten Aufbau nach dem Vorbild des StuG III zu kombinieren. Dadurch konnten vorhandene Fertigungsmöglichkeiten genutzt und die Produktion gepanzerter Fahrzeuge aufrechterhalten werden.
Die Serienproduktion des StuG IV begann im Dezember 1943. Für die Herstellung waren die Krupp-Werke in Magdeburg verantwortlich. Bei den ersten Fahrzeugen wurden teilweise bereits vorhandene Panzer-IV-Fahrgestelle verwendet. Anschließend wurde das StuG IV als eigenständige Variante gefertigt. Die Produktion lief bis in die letzten Monate des Krieges. Insgesamt entstanden etwa 1140 Fahrzeuge. Obwohl das StuG IV weniger verbreitet war als das StuG III, ergänzte es die deutschen Sturmgeschütz- und Panzerabwehrverbände auf wichtige Weise.
Als Hauptbewaffnung diente die 7,5 cm StuK 40 L/48. Zur zusätzlichen Verteidigung gegen gegnerische Infanterie war ein MG34-Maschinengewehr vorhanden. Die Besatzung bestand aus vier Mann. Die niedrige Silhouette, das leistungsfähige Geschütz und der gepanzerte Aufbau machten das Fahrzeug besonders für den Einsatz aus vorbereiteten Stellungen und zur Unterstützung der Bodentruppen geeignet. StuG IV kamen sowohl in selbstständigen Sturmgeschützbrigaden als auch in Verbänden zum Einsatz, die Infanterie- und Panzerdivisionen zugeordnet waren.
Die Verwendung des Panzer-IV-Fahrgestells brachte zudem logistische Vorteile. Viele Baugruppen waren bereits bei anderen deutschen Panzerfahrzeugen im Einsatz. Dadurch konnten Ersatzteilversorgung und Wartung vereinfacht werden. Der feststehende Aufbau verlangte von der Besatzung allerdings, das gesamte Fahrzeug zu drehen, wenn Ziele deutlich außerhalb der aktuellen Fahrtrichtung bekämpft werden sollten. Das Geschütz verfügte zwar über einen begrenzten seitlichen Schwenkbereich, bot aber nicht die Bewegungsfreiheit eines klassischen Panzerturms.
Das Sturmgeschütz IV ist ein Beispiel dafür, wie die deutsche Rüstungsindustrie ihre Produktion an die veränderten Bedingungen des Krieges anpasste. Es handelte sich nicht um eine vollständig neue Konstruktion, sondern um die Kombination bereits vorhandener und bewährter Komponenten, um den dringenden Bedarf an zusätzlichen gepanzerten Fahrzeugen zu decken. Seine Entwicklung zeigt, dass neben der Kampfkraft auch Produktionskapazitäten, die Verfügbarkeit von Bauteilen und die Aufrechterhaltung der Fertigung entscheidende Faktoren waren.