
Tiger (P)
- 35003Katalognummer
- 12GOHersteller
- 1119Teile
- 1:35Maßstab
- 26.3 × 10 × 12.8 cmProduktgröße
- 6+Alter
- ABS-KunststoffMaterial
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Über das Set Tiger (P)
Entdecke eines der ungewöhnlichsten deutschen Panzerprojekte des Zweiten Weltkriegs mit dem Brixago Tiger (P) 35003 Bauset. Dieses detaillierte Klemmbausteinmodell stellt den von Ferdinand Porsche entwickelten Prototyp eines schweren Panzers dar, der im Rahmen der deutschen Bemühungen um eine neue Generation stark gepanzerter Kampffahrzeuge entstand. Die markante Silhouette, der große Turm, das lange Hauptgeschütz und das Kettenfahrwerk machen das Modell zu einem interessanten Sammlerstück.
Das Modell ist im Maßstab 1:35 gehalten und misst im aufgebauten Zustand ungefähr 26,3 cm in der Länge, 10 cm in der Breite und 12,8 cm in der Höhe. Die dunkelgraue Farbgebung und die sorgfältig nachgebildeten Details an Wanne, Turm, Laufrollen und Ketten verleihen dem Modell einen authentischen militärischen Charakter.
Zu den Funktionen gehören ein drehbarer Turm sowie ein bewegliches Hauptgeschütz mit verstellbarem Höhenwinkel. Eine zu öffnende Turmluke ermöglicht zusätzliche Einblicke in die Konstruktion. Durch den modularen Aufbau lassen sich ausgewählte Baugruppen abnehmen und genauer betrachten. Detaillierte Ketten und Laufrollen vervollständigen das Erscheinungsbild.
Der Brixago Tiger (P) ist eine interessante Wahl für Sammler, die sich für experimentelle deutsche Panzer, historische Fahrzeugtechnik und weniger bekannte Kapitel der Entwicklung des Tiger interessieren. Nach dem Zusammenbau eignet sich das Modell hervorragend für die Präsentation in einer Sammlung historischer Militärfahrzeuge.
Technische Daten
- Marke: Brixago
- Name: Tiger (P)
- Setnummer: 35003
- Maßstab: 1:35
- Abmessungen: ca. 26,3 × 10 × 12,8 cm
- Teileanzahl: 1119
Produktmerkmale
- Marke: Brixago
- Name: Tiger (P)
- Setnummer: 35003
- Maßstab: 1:35
- Abmessungen im aufgebauten Zustand: ca. 26,3 × 10 × 12,8 cm
- Teileanzahl: 1119
- Drehbarer Turm
- Bewegliches Hauptgeschütz mit verstellbarer Höhenrichtung
- Öffnende Turmluke
- Modularer Aufbau zur Betrachtung der Fahrzeugstruktur
- Detaillierte Ketten und Laufrollen
- Dunkelgraue Farbgebung, inspiriert von historischen Militärfahrzeugen
- Sammlerbausatz zum Zusammenbauen und Ausstellen
Historischer Hintergrund: Tiger (P) — Ferdinand Porsches experimenteller schwerer Panzer
Zu Beginn der 1940er-Jahre suchten die deutschen Streitkräfte nach einem schweren Panzer, der starke Panzerung mit einer wirkungsvollen Bewaffnung kombinieren konnte. Die neuen Fahrzeuge sollten den zunehmend besser geschützten gegnerischen Panzern gewachsen sein. Porsche und Henschel entwickelten konkurrierende Entwürfe. Porsches Fahrzeug erhielt die Bezeichnung VK 45.01 (P) und ist heute als Tiger (P) oder Porsche-Tiger bekannt. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit Krupp, das für den Turm und die Hauptbewaffnung verantwortlich war.
Besonders ungewöhnlich war der petrol-elektrische Antrieb. Anstelle eines herkömmlichen mechanischen Getriebes trieben Benzinmotoren Generatoren an, die elektrische Energie für Motoren zur Bewegung der Ketten lieferten. Dieses Konzept war für seine Zeit technisch anspruchsvoll, erwies sich jedoch als komplex und störanfällig. Der Antriebsstrang verursachte erhebliche Wartungsprobleme. Außerdem benötigte das System große Mengen Kupfer, eines der strategisch wichtigen Materialien während des Krieges.
Im Jahr 1942 trat der Porsche-Prototyp gegen den Entwurf von Henschel an. Vergleichsversuche zeigten, dass das Porsche-Fahrzeug die Anforderungen an Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft nicht ausreichend erfüllte. Die Entscheidung fiel zugunsten von Henschel, dessen Konstruktion als Tiger I in die Serienproduktion ging. Dennoch bestanden technische Verbindungen zwischen beiden Projekten: Der für den Porsche-Tiger entwickelte Turm wurde auch bei frühen Serienfahrzeugen des Tiger I verwendet.
Das Ende des Panzerprojekts bedeutete nicht, dass alle vorbereiteten Komponenten ungenutzt blieben. Eine beträchtliche Anzahl bereits gebauter Fahrgestelle und Wannen wurde für den schweren Panzerjäger Ferdinand verwendet, der nach späteren Änderungen als Elefant bekannt wurde. Die Bauteile eines nicht in Serie gegangenen Panzers fanden damit eine neue Verwendung in einem anderen Typ gepanzerter Kampffahrzeuge.
Der Tiger (P) ist heute ein bedeutendes Beispiel für die experimentelle deutsche Panzerentwicklung. Obwohl er nicht als schwerer Panzer in die Serienproduktion gelangte, machen seine ungewöhnliche Antriebstechnik und seine Verbindung zum Tiger I und Ferdinand ihn zu einem faszinierenden Thema für Sammler und Militärtechnik-Enthusiasten.